Was liegt einem echten Angler näher, als seine geliebten Fische zu Hause in einem Aquarium zu hältern. Auch wenns nur Köderfische sind. Wie schauts bei euch aus damit? Wer hat ein solches Kaltwasserbecken, wie groß ist es und was haltet ihr darin? Gerne könnt ihr unter eure posts auch bilder anhängen. Wer das nicht kann soll mir die Bilder an meine Mail schicken, ich werde sie dann darunter stellen. Aber nun zu meinen Erfahrungen. Zuerst hatte ich eine Zeit lang ein 50cm Becken, dann kam ein 60cm Becken und dann kam erstmal die Schule....also Aquarium verkauft und einige Jahre pausiert. Vor ca. einem Jahr bekam ich das Becken eines Freundes auf Pflege für fast ein ganzes Jahr. Nun, da die zeit fast vorbei ist, habe ich mir ein 1m Becken geholt und werde es demnächst in gang setzen. Durch meine Fischei habe ich natürlich auch die Gelegenheit die einen oder anderen Kaltwasserfische direkt vor Ort zu fangen oder zu senken. Als besonders interessant haben sich Stichlinge erwiesen, allerdings sind diese nicht ganz einfach zu halten. Einerseits fressen sie nur lebendfutter und zum anderen kommen sie mit Kalkhaltigem Wasser nicht wirklich zurecht. Folglich sterben sie früher oder später darin. Wer dies berücksichtigt kann aber eine Menge Spaß mit diesen imposanten Tierchen haben. Wer einmal das Glück hatte, diese Tiere bei der Balz und der anschließenden Brutpflege zu beobachten, wird kaum mehr von diesen Fischen lassen wollen. Ebenfalls sehr interessant sind kleine Schleien und Karpfen, wobei die Karpfen relativ schnell wachsen, je nach Futterangebot, wohin gegen die Schleien meist recht klein bleiben. Auch Bitterlinge sind interessante Fische, wenngleich sie nur eine bestimmte Zeit im Jahr eine bunte Färbung annehmen. Wer die Bitterlinge bei ihrem interessanten Paarungsverhalten beobachten möchte, braucht ein ausreichend großes Becken sowie mehrere (Teich)Muscheln. kleine Hechte sind ebenfalls sehr schöne Aqurienfische, aber leider wachsen sie sehr schnell, so dass es sein kann, dass man sie bereits nach 2 Jahren wieder aus dem Becken entfernen muss. Problematisch ist auch die Fütterung. es muss unbedingt Lebendfutter in Form von kleinen Fischchen oder Würmern vorhanden sein. Gelegentlich tun es auch tote Fische die mit der Pnzette angeboten werden. Bei Barschen hat man das selbe Fütterungsproblem. Wenn man sich für Barsche entscheidet, sollte man immer mehrere Tiere halten, denn Barsche sind von Natur aus bis zu einer gewissen Größe Schwamfische.
Rotaugen und Rotfedern sind ebenfalls Schwarmfische und sehr leicht zu pflegen. Sie lassen sich meist problemlos an Trockefutter gewöhnen. Forellen sind sehr inspruchsvoll, zumindest Bachforellen. Sie brauchen sehr sauberes Wasser, ordentlich Strömung und einen sehr hohen Sauerstoffgehalt im Wasser. Gründlinge hingegen sind problemlos im Gesellschaftsbecken zu pflegen. Sie nehmen sowohl Trockenfutter als auch Lebendfutter.