Weserangeln…aber richtig!

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Dieses Thema enthält 2 Antworten und 3 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Joerg vor 11 Jahre, 6 Monate.

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    Andre Kobel
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      Hallo Leute…

      Die Weser hat eine recht starke Strömung und tragt viel Boden mit, so

      das das Wasser im allgemeinen trübe ist…

      Hier habe ich bereits einige Barschstellen gefunden welche sich leidlich

      beangeln lassen….nichts über 12-15 cm

      Nur mein Angelglück stellt sich auf keinen anderen Fisch ein….

      An Buhnenköpfen gefischt erwische ich schon mal nen Zander…meist zu

      klein zum entnehmen. Und ab und an auch kleine Rotaugen….aber so der

      richtige Hipe geht hier nicht….Können mir die Profis von Euch da ein

      paar Tips geben….

      Tage am Wasser sind ja schön, aber nur mit Minimalerfolgen eher zum

      abgewöhnen….außerdem möchte man sich ja steigern

      Da ich auch Fliegenfische überlege ich schon mal einen Streamer oder

      Bugger zu fischen…..quer zur Strömung…

      Vor allem Raubfische haben es mr angetan, so das ich mich hauptsächlich

      für das Spinn- und Fliegenfischen interessiere….

      aber an Tagen der Ruhe solls ruhig mal ein Brassen (Bullete) ein paar

      mehr Barsche oder ein schöner Zander sein….

      Und was empfiehlt sich zum Stippen bei so schnellen und

      strömungsstarken Gewässern??? Und ein anständiges Anfutter für starke Strömung wäre auch toll….

      Danke

      André

      #9203 Antwort

      Pete
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      Hmm ich kann dir nur empfehlen wenn du auf raubfisch gehst, entweder mit gummifischen (8-15cm) aktiv die Buhnenfelder abzugrasen oder einfach mal einen toten köderfisch auszulegen. Fliegenfischen im Strom….am besten auf Rapfen mit silbernen Streamern, dazu den köder im sommer schnell kurz unter der wasseroberfläche führen. rapfen findest du meiner erfahrung nach häufig an brückenpfeilern in der kehrströmung. Anfüttern bei starker strömung ist wirklich nicht einfach. je nachdem entweder das futter weiter stromauf einwerfen und hoffen das es klappt oder die futtermischung schwerer machen und ebenfalls weiter stromauf einwerfen. ansonsten fällt mir da grad keine bessere alternative ein, es sei denn du hast ein boot.

      Für Manche ist es einfach nur ein Hobby, für Einige wenige ist es eine Lebenseinstellung, eine Passion und eine Art Berufung.

      #9204 Antwort

      Joerg
      Teilnehmer

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      • Themen 12
      • Antworten 182

      Ich machs an der Elbe immer so, das ich das Futter entgegen den Empfehlungen bereits einen Abend vorher
      anmische und ziehen lasse, das bindet besser. Löst sich dann zwar schwerer auf, hinterläßt aber länger
      eine Duftspur im Wasser. Trotzdem oberhalb der Angelstelle einwerfen. Wenn du rausgefunden hast,
      wie lange so ein Futterballen bis zum Grund braucht, tät ich die auch wie ne dicke Scheibe abflachen,
      dann bleiben sie liegen am Grund. Kannste testen, indem du mal so nen vergleichbaren Futterkorb
      platzierst und erfühlst, wann der am Grund angekommen ist. Bißchen dazulegen und ne Scheibe
      machen (eher Modell Ziegelstein… und oberhalb rein damit, so daß der aber auch oberhalb
      des Angelplatzes zum Liegen kommt.
      Ansonsten je nachdem was du fangen willst ein Futterkörbchen. Aber auch mit Futter, das mindestens
      eine Nacht angerührt ist, sonst ist das gleich weggespült.
      Gibt auch welche für Maden, wo die Biester selber rauskriechen müssen, dauert dann ne Zeitlang, bis der leer
      ist.
      Ein Bekannter von mir treibts etwas krasser: der nimmt ne 1 Literflasche Cola, schneidet überall Löcher
      rein (nicht zu groß) und füllt die mit Futter. Dann an ne 50er Schnur und oberhalb deiner Angelstelle
      rein (die Schnur natürlich an nen Baum und ned an die Angel..)
      Wenn die leer ist, treibt die Strömung die eh an Land und man kann nachfüllen. Ansonsten bleibt sie liegen
      und liefert schön lange ne nette Futterspur…das Zeug aber auch ne Nacht einweichen lassen, sonst
      kannst alle 5min nachfüllen und mit dem Geplatsche vertreibst die Fische eher.
      Ich weiß nicht, was für ne Strömung die Weser hat, aber die Elbe im Elbsandsteingebirge, wo’s mich
      regelmässig hintreibt , hat schon teilweise ne extreme Strömung. Ohne 100g Krallenblei aufwärts hat man da
      kaum ne Chance, bietet aber auch seine Reize: ein dicker Tauwurm, ne kleine Auftriebskugel vorher, damit
      die Strömung den nicht zu Boden preßt und dann baumelt der mitten in der Strömung und tänzelt
      verführerisch hin und her…gehalten von dem Krallenblei. Dauert eigentlich selten lange , bis was
      beißt.

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