Steine statt Blei

Ich möchte euch heute eine umweltgerechtere und sogar umweltfreundlichere Methode zu fischen nahe bringen. Wie einige von euch bereits mitbekommen haben ist das Angeln mit dem BodenBLEI in letzter Zeit vor allem im Ausland in die Kritik geraten. Dies ging sogar soweit, dass Dänemark kurzfristig sogar das Fischen mit Bleipilkern untersagte.
Meine Methode ist eigentlich recht simpel: Was ist schwer, unauffällig und in fast jedem Gewässer zu finden? Richtig, Steine! Aber wie verwandle ich einen Stein in einen Bleiersatz? Ganz einfach.

Nun zur Herstellung:
Zuerst hole man sich einen Stein in der gewünschten Größe und Gewichtsklasse. Wichtig ist hierbei, dass der Stein jenem in Gewässer ähnelt und keine scharfen Kanten aufweist. Für alle Tarnungsfetischisten unter euch: Einfach den Stein mehrere Wochen in ein Wasserbad in die Sonne stellen, so dass der Stein oder vielmehr unser zukünftiges Blei Algen ansetzt, die ihn unter Wasser quasi unsichtbar machen.

Der zweite Schritt besteht darin den Stein in der gewünschten Größe anzubohren. Dazu kann man entweder normale Steinbohrer oder die teureren Diamantbohrer benutzen. Allerdings nutzen sich die Steinbohrer relativ schnell ab. Außerdem sollte man auf eine permanente Kühlung des Bohrers achten. Am einfachsten geht das mit Wasser. Einfach alle paar Sekunden etwas Wasser in das Bohrloch geben. Das Loch sollte ca. 0,7cm tief sein. Dort hinein gibt man nun Zwei Komponenten Kleber und einen passenden Wirbel. Vor dem Kleben sollte man allerdings das Bohrloch von möglichen Staub reinigen, da sonst kein optimaler Halt gegeben ist. Fertig das wars. Nach dem trocknen von mindestens 24h ist der Stein einsatzbereit. Glaubt mir, die Fische erkennen den Unterschied nicht.

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Pete

Geboren, Grundschule, Gymnasium, Uni usw. Seit 2009 im Qualitätsmanagement einer Firma für Biosensoren/Schnelltests
Erste Angelschritte im Jahr 1990
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20 Gedanken an “Steine statt Blei

  1. RPH1961


    Geniale Idee!Ich habe beim Karpfenangeln bemerkt,das Graskarpfen besonders sensibel auf Blei reagieren.Je näher das Blei am Haken,desto geringer die Bißhäufigkeit.Werde es mal mit den Steinen versuchen.Petri Heil:!:!:!

  2. Pete Post Author


    @ Dennis: was passt dir denn nicht an dem Artikel? Irgendwelche Beanstandungen? Motzen ist leicht, man sollte aber seine Kritik in solch einer Form anbringen, dass der andere auch in der Lage ist die Kritik zu verstehen. Ansonsten Klappe halten, danke
    Grüße und ein kräftiges Petri Heil

  3. Mycha


    :! Tolle Seiten ,sehr viel informationen.Bin froh diese Seiten gefunden zuhaben. Steine statt Blei benutze ich seit 2 Jahren,wirklich tolle Idee und erfolgreich !!!

  4. Der Fischer

    Steine als Blei
    Also ich hole mir von der Schlachterei Schweinsaugen,die brauche ich nicht anbohrn und den Fisch habe ich immer ím Auge´.
    da ich nur selten auf sowas kleines Angele nehme ich meistens autfelgen !:!:-(:baaa:(?):D

  5. Besucher


    Das ist doch logisch – wer dort angelt, wo es viele Hänger unter Wasser gibt ( Steinböschung, Äste usw.) ärgert sich über das Blei das verloren geht. Es gibt aber eine einfache Lösung um Geld zu sparen. Nehmen Sie einfach eine rohe Kartoffel als Bleiersatz.. Eine Büroklammer über fast die ganze Länge geradebiegen durch eine rohe Kartoffel stecken und umbiegen. Setzt sich die Kartoffel dann fest, zieht man nur die Büroklammer aus der Kartoffel und die Montage ist gerettet.

  6. Besucher


    Man kann den wirbel auch einfach den wirbel mit kit(in jedem baumarkt erjältlich)befestigen. so spart man das bohren:D tolle idee diesen artikel zu veröffentk
    lichen

  7. Besucher


    Die idee ist der Hammer …
    habs ausgerechnet ein stein kostet nur 10 cent!!!
    ich hab auf ner kiesbank gefischt Ich hab de montage unterwasser selber nicht mehr gefunden!!! also Top!!
    kann man nur empfehlen!

  8. Besucher


    Man kann auch am Strand Steine mit natürlicher Perforation suchen (oder die Kinder gegen Taschengeldbonus drauf ansetzen!), auswiegen, Kabelbinder durch, fertig zum "Anschäkeln"! Zeitbedarf ca. 2 sec., Kosten annähernd Null.

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