Rhein bei Köln Worringen

Der Rhein – Angeln in Deutschland

Der Rhein ist ein ständig von Schiffen befahrenes Gewässer. Dadurch kommt es bei vorbeifahrenden Schiffen zu einem staken Wellengang, welcher die Montage leicht verwirbeln und durcheinander bringen kann. Seine offizielle kilometrierte Länge beträgt 1.320,8 km. Ein ständiger Störenfried beim Rheinangeln ist die Wollhandkrabbe. Diese eingeführte Krabbe durchbeisst nicht selten Vorfächer und stielt den Köder vom Haken. Eine Methode um Vorbeugend gegen diese Halunken zu fischen beschreiben wir hier : Angeln bei Wollhandkrabben

Der Rhein – Zielfische

Beim Rhein kommen eindeutig Friedfischer sowie Raubfischangler auf Ihre kosten. Einerseits werden im Rhein kapitale Zander und Hechte gefangen, andererseits ist das Gewässer bekannt für das Vorkommen an kampfstarken Barben. Zander und Hechte lassen sich mit künstlichen Ködern wie Spinner, Blinker und Gummifischen (Shads) überlisten. Friedfische wie die, in großen Mengen vorkommenden jedoch nicht außergewöhnlich schweren, Brassen sowie die im Strom anzutreffenden Barben lassen sich am besten mit Maden fangen.
Einst war der Rhein bekannt für sein Vorkommen an Aalen. Seit mehreren Jahren jedoch gehen die Fangquoten stark zurück. Dies ist einerseits zurückzuführen auf die starke Befischung durch die Angler, jedoch hauptsächlich durch die professionellen Fangkonzerne, welche Blankaale in großen Mengen dem Meer entnehmen. Diese werden in China als Delikatesse angeboten. Auf Grund des Fehlens von Nachwuchs, den Blankaalen,  kommt es zu Populationsproblemen.
Karpfenangler kommen im Rhein nicht auf ihre kosten. Das Angeln auf Karpfen ist am Hauptstrom eher aussichtslos, wobei auch hier vereinzelt Fänge verzeichnet werden können. Viel versprechend sind lediglich Rheinarme bzw beruhigte Zonen, meist Vereinsgewässer für welche man spezielle Angelerlaubnisscheine benötigt. Karpfen aus dem Rhein werden als besonders wohlschmeckend eingeordnet, da diese in der strömungsreichen Umgebung Muskeln ausgebildet haben und durch die angebotene Nahrung keinen Moosigen Geschmack entwickeln wie beispielsweise Karpfen aus Teichen und Weihern.

Der Rhein – Angeln an Buhnen

Der Rhein ist ein sehr strömungsreiches Gewässer. Aus diesem Grund gibt es vielerorts so genannte Buhnen. Diese Steinschüttungen sollen die Strömung an Ufergegend abbremsen. Dies ist nicht nur von Bedeutung für Badegäste, sondern im großen Maße auch für Angler, obgleich diese nicht für Angler geschaffen wurden.Das Wasser, welches an den Buhnenspitzen vorbeischnellt bildet einige Meter weiter gewisse ruhige Zonen. Diese so genannte „Scharkante“ ist ein viel versprechender Angelort, an welchem man Barben und Weißfische fangen kann. Dort sammelt sich das angeschwemmte Futter, weshalb man dort gezielt seinen Köder platzieren sollte. Der Rhein ist des Weiteren ein Top-Gewässer für Barben. Dies kommt daher, dass die in der Strömung anzutreffende Barbe von Buhnenspitzen aus optimal beangelt werden kann. Der Köder sollte , mit oder ohne Futterkorb, von der Buhnenspitze aus, schräg in die Strömung geworfen werden. Bei diesem Vorhaben sollte die Montage schwer bebleit werden, damit diese bei den Strömungsverhältnissen auf Grund bleibt. Bleie von 100 Gramm und mehr sind keine Besonderheit beim Angeln auf Barben. Ohne das Vorhandensein von Buhnen wäre es kaum möglich ein so großes Gewicht auf Weite zu bringen, ohne dass dieses von der Strömung wieder ans Ufer getrieben wird. Zwischen zwei Buhnen ist die Strömung meist verschwindend gering, sodass problemlos Weißfische wie Brassen, Rotaugen, Nasen und Güster beangelt werden können. Da die Strömung dennoch nicht zu verachten ist, empfiehlt sich eine stark bindende Futtermischung zu verwenden. Ebenfalls viel versprechend ist es mit der Spinnrute den Buhnenweg abzugehen und ein komplettes Buhnenbecken somit abzufischen. Buhnenkopf und Buhnenfuß sind hierbei besonders erwähnenswerte Stellen wenn es um das Raubfischangeln geht. Buhnen sind ebenfalls Hilfreich, wenn es um die Köderfischbeschaffung geht. An die Buhnen wird das ganze Kleinfutter angeschwemmt, was wiederum Kleinfische anlockt. Je weiter am Buhnenfuß mit der Pose geangelt wird, um ´so höher sind die Chancen einen Fisch in Köderfischgröße zu fangen. Weiter oben sind die Strömungsstärken viel zu hoch um Köderfische erwarten zu können.

Erlaubnisscheine

Das Angeln im Rhein ist vergleichsweise günstig. Ein Fischereierlaubnisschein kostet für ein Jahr gerade mal 30 €. Vergleicht man diesen Betrag mit den Mitgliedsbeiträgen verschiendener anderer Gewässer und Vereine, so kann man feststellen, dass die Angelerlaubnis so gering ist, dass wenn man viel angelt und fängt sogar einen wirtschaftlichen Profit rausschlagen kann. Die gefangene Menge Fisch eines Jahres entspricht höchstwahrscheinlich ein Vielfaches des Einkaufspreises des Fischereischeines.
Nähere Infos zu den Rhein-Angelscheinen, Ermäßigungspreisen uvm:
http://www.rheinfischerei-nrw.de/service/erlaubnisscheine.html

Der Rhein bei Köln Worringen – mein Angelplatz

Ich angle hauptsächlich am Rhein bei Köln Worringen. NRW
Links von meiner Angelstelle grenzt der Bayer-Hafen an. Es herrscht ständiger Schiffsverkehr, an welchen man sich schnell gewöhnt.
Meinen Angelort in 50769 Köln kann man ziemlich gut finden, da er direkt zwischen einer Tankstelle und einem Autohaus liegt.
Der Vorteil an der Tankstelle ist, dass wenn man keine Getränke mehr hat, dort schnell vorbeigehen kann um was zu kaufen.

Kölner Pegel – die optimalen Angelbedingungen

Der Rheinwasserstand für Köln wird zentral bei hochwasserinfo-koeln.de/ erfasst. Hierbei ist zu beachten, dass der „Kölner Pegel“ nur korrekt für den Kölner Berech gesehen werden kann. Aufgrund des Gefälles des Rheins von 0,2 Promille, sind für andere Regionen andere Werte relevant. Sie können jedoch die Werte mit den Angelbedingungen vor Ort verbinden, um so voraussagen für andere Angeltage treffen zu können, bei denen ein identischer Wasserstand herrscht.

Der Durchschnittswert ist : 3,48

Als optimaler Wasserstand für die Angelei hat sich der Pegel 2,80 herausgestellt. Bei 3,40 kann man schon von Hochwasser sprechen. Bei Pegeln unter 2,00 ist das Angeln nahezu Sinnlos.

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