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Fisch des Jahres 2012 - das Neunauge HOT NEWS

Genau genommen kein Fisch

Fische/Natur/Umwelt
von ArturO
am Mittwoch - November - 23.11.2011
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Kategorie: Fische/Natur/Umwelt
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Foto: dapd
Für das Jahr 2012 hat der Verband Deutscher Sportfischer (VDSF), der Deutsche Angler Verband (DAV) und der Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) die Neunaugen zum Fisch des Jahres 2012 gewählt.
Die in Deutschland vorkommenden Neunaugenarten müssen für den Fischereischein wiedererkannt werden, sind bestimmt aber den Wenigsten von uns je zu Gesicht gekommen. Die Wahl zum Fisch des Jahres 2012 soll auf die 4 in Deuscthland vorkommenden Neunaugenarten : Bach- und Flussneunauge, Ukrainisches Neunauge und Meerneunauge hinweisen und unterstreichen, dass anhaltende Anstrengungen nötig sind um den Fortbestand der Spezies zu sichern. Bestände in heimischen Gewässern haben sich in vergangenen Jahren zunehmend verbessert, was jedoch kein Anlass zur Entwarnung darstellen soll.



(Foto: picture alliance / dpa/dpa) Das Neunauge zeichnet sich durch seinen schuppenlosen aalförmigen Körper aus. Anstatt eines Fischmundes besitzt das Neunauge einen Saugmund mit eingesetzten Zähnen. Die Namensgebung entstand ursprünglich auf Grund der 9 seitlichen Kiemen, welche mit Augen verwechselt werden könnten. Als Parasit setzt er sich an Lebewesen fest, raspelt mit seinen Zähnen den Wirt auf um sich dann von Blut und Gewebe zu ernähren.
Biologisch gesehen ist das Neunauge gar kein Fisch, sondern zählt zu den Kieferlosen. Dieser Umstand stellt jedoch kein Hindernis bei der Ehrung zum Fisch des Jahres dar.

Der Landesverband deutscher Sportfischer befürchtet, dass durch den Bau von Wasserkraftwerken wichtige Sedimentbänke zerstört werden, welche als Laichplatz genutzt werden. Auch die zunehmende Verschutzung schlägt den 5 Jahre währenden Larven und ausgewachsenden Fischen zu Gemüt.
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Link: Fisch des Jahres auf VDSF.de

Kormoranmanagement

Bundestag beschließt Maßnahmen

Angelszene
von ArturO
am Mittwoch - November - 23.11.2011
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Kategorie: Angelszene
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Ich habe vor kurzem eine Rundmail erhalten die ich keinem Vorenthalten möchte, da das wehleidige Thema "Kormoran" gleichermaßen aufregt und erregt.
Folgende Informationen wurden ursprünglich von Frieder Bley zusammengetragen. Vielen Dank dafür :

Der Bundestag hat am 10. November einen gemeinsamen Antrag von CDU/CSU und FDP (Bundestag Drucksache 17/7352) zur Regulierung der Kormoranbestände auf Empfehlung des Landwirtschaftsausschusses (Bundestag Drucksache 17/7673) angenommen. Künftig soll dem Schutz natürlich vorkommender Fischarten der gleiche Stellenwert eingeräumt werden wie dem Vogelschutz. Der Antrag wurde mit den Stimmen von CDU/CSU, FDP, Linksfraktion und einzelnen SPD-Stimmen gegen die Mehrheit der SPD und Bündnis 90/Die Grünen angenommen. Abgelehnt wurde dagegen ein Antrag der Linken, die die Einführung eines Kormoranmanagements gefordert hatte (Bundestag Drucksache 17/5378, Bundestag Drucksache 17/5955).
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Angeln ohne Angelschein?

Jetzt auch in Schleswig-Holstein

Angelszene
von ArturO
am Dienstag - Oktober - 11.10.2011
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Kategorie: Angelszene
Hits: 570

Wie bereits in dem heiß diskutierten NewsArtikel Friedfischangeln ohne Angelschein aus dem Jahre 2006 klar wurde, stehen Angler dem Gedanken, Fischereizugangsbeschränkungen zu lockern geteilt gegenüber. Seit dem 1. August 2006 ist es in Brandenburg möglich für Touristen ohne Wohnsitz in Brandenburg, dort bei Erwerb eines Touristen-Angelscheins für 12€ ohne abgelegte Fischereiprüfung dem Angelhobby nachzugehen.
Nun am 5. Oktober 2011 ist ein ähnliches Gesetz in Schleswig-Holstein erfolgreich im Landtag beschlossen und sieht vor dass gleichermaßen Touristen und gemeldete Einwohner mit einem zeitlich begrenzten Angelschein fischen dürfen. Die auf 28 Tage befristete Ausnahmegenehmigung wird circa 20€ kosten und kommt einher mit einem Merkblatt wichtiger Angelbeschränkungen, Tierschutz und Fischereigesetzen.
CDU und FDP haben in diesem Zusammenhang das neue Landesfischereigesetz angepasst, welches diese Änderungen beinhaltet.
Dass durch dieses Gesetz natürtlich mehr Geld in die Kassen kommt könnte ein Grund für die Gesetzesänderung sein. Selbst Landseinwohner können nun ohne abgelegte Fischereiprüfung einen teueren Angelschein erwerben, verglichen mit den einmahlig jährlichen Kosten des unbefristetetn Angelscheins. Die Kehrseite der Medallie ist wohl das bedenken vieler Angler, dass nun fachunkundige Hobbyisten unbedacht mit der Natur und Kreatur Fisch umgehen. Jeder Angler sieht die Situation wohl anders!
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Link: Gesetzesentwurf CDU & FDP

Fisch benutzt Werkzeug

erstmalig Videoaufnahmen für dieses intelligente Verhalten

Fische/Natur/Umwelt
von ArturO
am Montag - Oktober - 03.10.2011
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Kategorie: Fische/Natur/Umwelt
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Fische lassen sich konditionieren wie der pawlovsche Hund. Was nun Forschern der University of California in Santa Cruz gelungen ist aufzuzeichnen, ist der gezielte Gebrauch von Werkzeugen bei dem Anker-Zahnlippfisch. In einem Korallenriff vor Palau im tropischen Pazifik konnten Forscher die neugierige Lippenfischart dabei beobachten wie es eine Muschel aus dem Sand gräbt und zu geeigneten Steinformationen trägt um diese gewaltsam daran zu öffnen.
Die Forscher nehmen an, dass dieses Verhalten von allen Lippenfisch Arten zu erwarten ist, jedoch wenden die Forscher relativ wenig Zeit auf um das Verhalten von Fischen zu beobachten. Zudem passieren diese Geschehnisse recht schnell und sind daher leicht zu übersehen. Diese Erkenntnis ist eine große Sache, hält man sich vor Augen, dass bereits 1994 vom intelligenten Vorgehen der Fische ausgegangen ist. Diese Aufnehme ist nun die erste, welche die These unterstützt.
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Video: .mov Datei des Videos auf springerlink.com
via: Science Daily

Fischbestände und Klimaerwärmung

Gewinner und Verlierer unter den Fischarten.

Fische/Natur/Umwelt
von ArturO
am Mittwoch - September - 28.09.2011
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Kategorie: Fische/Natur/Umwelt
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welt.de hat in einem kürzlich veröffentlichtem Artikel auf neue Erkenntnisse von Martin J. Genner und Stephen D. Simpson von der Universität Bristo hingewiesen. Im Fokus der untersuchungen stand herauszufinden welche Auswirkungen die Klimaerwärmung auf Fischbestände in nordeuropäischen Gewässern hat. In mühevoller Zusammenarbeit haben diese Daten zusammengetragen von :
  • 11 unabhängigen Studien aus einem Zeitraum von 28 Jahren
  • 1,2 Mil. Quadratmeter Meeresboden der Nordatlantik von 5 - 592 Meter
  • Fänge von 25612 Netzfischerbooten
  • 100 Mil. Fische aus 177 Arten analysiert

Ein paar wichtige Daten haben wir für Sie zusammengefasst :
  • Seit 1962 einen Temperaturanstieg von 1,5 Grad in der Nordsee
  • schätzungsweise 40 neue Arten aufgrund des wärmeren Wassers nun in der Nordsee anzutreffen
  • Dorsche wandern vermehrt von der Nordsee in kältere gefilde ab. Stattdessen macht sich die Streifenbarbe, mehrere Schneckenarten, Quallen und Großalgen breit.
  • Seit 2003 sind die Schutzzone der Meeresflächen um 150% gewachsen

Die Forscher stellen fest: „72 Prozent dieser verbreitetsten Arten reagieren eindeutig auf die Erwärmung des Wassers“. Kurz zusammengefasst:
Diese Fische kommen besser mit der Erwärmung klar :
  • Rote Bandfische
  • Glänzende Schleimköpfe
  • Graue Knurrhähne
  • Zwergzungen
  • Seehechte
  • Rotbarbe

Diese Fische kommen nicht mit der Erwärmung klar :
  • Dornhaie
  • Rotbarsche
  • Norwegische Stintdorsche
  • Atlantische Kabeljau
  • Atlantischer Schellfisch

Da die Fänge der gewinnbringensten Fischarten zunehmend ausbleiben haben sich große Fischereiboote darauf spezialisiert in Tiefen von 200 bis 500 Meter zu fangen. Die Forscher weisen darauf hin dass dies weder wirtschaftlich noch ökologisch rentabel sei. Die in Tieferen gefilden vorherrschnde Kälte hat auch eine verzögerte Entwicklung und spätere Geschlechtsreifheit der Kleinfische zur Folge. Viele Arten werden hierduch unnötigem Druck ausgesetzt.
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Quelle: Welt.de
Fische/Natur/Umwelt
von ArturO
am Montag - Januar - 24.01.2011
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Kategorie: Fische/Natur/Umwelt
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Auch in diesem Jahr waren die üblichen Beteiligten zu Gange und haben den Fisch des Jahres 2011 gewählt.
  • Verband Deutscher Sportfischer (VDSF)
  • Österreichische Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz (ÖKF)
  • Bundesamt für Naturschutz (BfN)
  • Verband Deutscher Sporttaucher (VDST)

Gemeinsam hat man sich für die Äsche als Fisch des Jahres 2011 entschieden und dies nach 1997 sogar zum zweiten mal. Die Äsche mit ihrem lateinischen Namen "Thymallus thymallus" ernährt sich vorwiegend von Kleinstlebewesen und ist deswegen als Zielfisch bei Fliegenfischern sehr beliebt. Das wohl bemerkenswerteste der Äsche ist die pompös gefärbte Rückenflosse des Männchens. Während der Laichzeit wird diese zur Aufmerksamkeitserregung genutzt.

Hält man im Hinterkopf dass die Äsche schon zum zweiten Mal zum Fisch des Jahres gewählt wurde und liest sich den Appell des Verbandes deutscher Sportfischer (Link unten) durch, so fällt einem auf dass dieser auf den Bestandrückgang aufmerksam machen möchte und als Gründe dafür oft den Kormoran als Hauptbedrohung aufführt. Man kann annehmen dass diese Wahl als Antwort auf die Wahl des Kormorans zum Vogel des Jahres 2010 gesehen werden kann. Der Kormoran ist nicht nur Sportfischern, sondern auch Berufsfischern und Teichpächtern ein Dorn im Auge.
Insbesondere die Äsche ist dem Kormoran während der Laichzeit schutzlos ausgeliefert, da diese in Kiesbetten gleichfalls naturferner und naturnaher Gebiete laichen, zu einer Zeit die mit dem Kormoranaufenthalt in Deutschland zusammenfällt.

Auch die NABU, welche im Jahr zuvor bei der Wahl des Kormorans beteiligt war gibt es nun einen Artikel mit dem Titel "Äsche und Kormoran – Koexistenz ist möglich " und des einleitenden Worten "Es wäre ein Leichtes gewesen, auf den „Fisch des Jahres“ 2011 Wetten abzuschließen." (link unterhalb). Hier wird nicht abgestritten, dass regional der Kormoran zu Bestandsdezimierungen beigetragen haben soll, dennoch wird darauf verwiesen dass kein unabstreitbarer Zusammenhang der Fischpopulation mit dem Kormoranbestand bestehe und der allgemeine Unmut größtenteils von Hobbyanglern ausgehe.
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Link: Appell des VDSF
Link: Reaktion von NABU
Tackle / Köder
von ArturO
am Dienstag - Oktober - 12.10.2010
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Kategorie: Tackle / Köder
Hits: 1241


Eigentlich ist es ein alter Hut, aber das Rad wird ja auch mehr als einmal neu Erfunden. Früher gingen die Angler meist in gedeckten und dezenten Grüntönen ans Wasser. Nur nicht auffallen hieß die Devise. Dann kamen die 90ziger… zu der Zeit sah man viele Leute in rot karierten Baumwollhemden am Wasser stehen, nur die wenigstens gaben sich noch die Mühe ihr Äußeres am Wasser zu kaschieren. Seit einigen Jahren ist dieser Trend wieder rückläufig da es jetzt auch zivile Tarnkleidung für den Privathaushalt gibt. Jetzt kann Mann endlich in gedeckten Klamotten das Haus verlassen, ohne das die Nachbarn meinen man ziehe ins Manöver oder der Krieg sei ausgebrochen.
Vor einiger Zeit habe auch ich mich mit diesen Klamotten eingedeckt, anfangs doch noch recht skeptisch wie meine Umwelt auf diese farbliche Veränderung reagieren würde, doch mittlerweile kann ich mit guten Gewissen sagen, mehr als einen kurzen Blick erntet man nicht von seinen Mitmenschen. Gottseidank, denn die Vorteile dieser Kleidung sind wirklich enorm. Mal abgesehen von dem Tarneffekt (gerade jetzt im Herbst kommen Muster wie Realtree oder Mossy Oak richtig gut zur Geltung) gibt es noch einige andere nicht zu unterschätzende Vorteile, denn viele der Kleidungsstücke sind sehr gut wasserabweisend bzw. richtig wasserdicht, ebenso wie atmungsaktiv und Geräuscharm. Was die Jäger in Amerika schon seit langer Zeit nutzen ist nun auch hier in Deutschland erhältlich. Mossy Oak & Realtree Tarnkleidung gibt’s im Pirschershop zu kaufen.
Den ausführlichen Bericht zum Thema zivile Tarnkleidung finden Sie in den Quicklinks unter der News.
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Artikel: Zivile tarnkleidung
Homepage/Neuerungen
von ArturO
am Montag - Oktober - 04.10.2010
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Kategorie: Homepage/Neuerungen
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Das Alte Design von Angeln-24.de
Seit nunmehr einer Woche erscheint Angeln-24.de in neuem Gewandt. Seit dem 7Jährigen bestehen der Seite hat sich das Design des Öfteren geändert. Man kann jedoch behaupten, dass das jetzige Design die Grundlegenste Änderung darstellt.

Navigation
Wenn Sie bereits vor der Designänderung Angeln-24.de einen besuch abgestattet haben, so werden Sie bemerken, dass die selbe Navigation weiterhin auf der Linken Seite anzufinden ist. Zusätzlich finden Sie am oberen Rand Buttons zu den wichtigsten Bereichen von Angeln-24.de

Inhalt
Beim neuen Layout haben wir auf eine Rechte Navigationsleiste verzichtet und konnten den Inahltsbereich somit vergrößern. Wir hoffen damit mehr Platz für Produktbilder, Fangfotos und Artikelbilder bereitzustellen. Zudem, so hoffen wir, konnten wir dadurch den Lesekomfort steigern, da weniger scrollen von Nöten ist.

Integration
Die Bereiche Anglerforum und Bildergallerien sind nun nahtlos mit dem allgemeinen Erscheinungsbild von Angeln-24 verschmoltzen.
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Twitter : Der Kurzmitteilungsdienst Twitter. Wenn Sie über Neuerungen auf Angeln-24.de und aktuelle Angelmeldungen informiert werden wollen, können Sie die Nachrichten von @Angeln24de verfolgen.

Anmerkungen oder Kritik zum neuen Erscheinungsbild gerne in den News-kommentaren, Facebook oder Twitter, und einen angenehmen Verweil auf Angeln-24.de
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Fischsterben im MississippiDelta

Explosion von Ölplattform vernatwortlich?

Fische/Natur/Umwelt
von ArturO
am Samstag - September - 18.09.2010
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Kategorie: Fische/Natur/Umwelt
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Bild Copyright DPA

Was auf diesem Bild wie gepflasterte Straße aussieht, ist in Wahrheit ein Teppich toter Fische, die auf der Wasseroberfläche schweben. Dieses Bild vom Mississippi-Delta aus dem US-BundesStaat Louisiana zeigt schätzungsweise hunderttausende verendete Fische verschiedenster Art.
5 Monate nach der Explosion der Ölplattform Deepwater-Horizon am Golf von Mexico wird vermutet dass dies auf eben diese zurückzuführen sei. Umweltschützer waren Voreilig dieses Massensterben beispielsweise ölfressenden Mikroben oder ähnlichem zuzurechnen. Die Sprecherin der Fischereibehörde ließ jedoch verlauten, dass der niedrige Wasserstand und hohe Temperaturen den Flussarm vom Golf von Mexico abgeschnitten hat und es so zum Sauerstoffmangel kommen konnte, woran die Fische letztendlich verendeten. Dies sei in dieser Gegend regelmäßig zu beobachten, jedoch traf es zuvor nie so viele verschiedene Arten in solch einem Ausmaß.
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Quelle: gmx.net

Der Amazonenkärpfling

Kein antiker Mythos

Fische/Natur/Umwelt
von ArturO
am Freitag - Juni - 11.06.2010
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Kategorie: Fische/Natur/Umwelt
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Der Amazonenkärpfling hat geschafft was sich die feministische Bewegung in ihrem Extrem ausmalt. Wie die griechischen Amazonen aus antiken Mythen leben die Amazonenkärpflinge in einer Gesellschaft ohne Männchen, sind für die Fortpflanzung aber auf das andere Geschlecht angewiesen. Wie das geht? Anders als die Amazonen aus der Antike, welche ihren männlichen Nachwuchs töteten, bringt diese Fischart erst gar keine Männchen zur Welt. Wie sich diese Fischart dennoch vermehren kann wird unter Biologen als „Pseudogamie“ bezeichnet. Die Weibchen betreiben Samenklau bei den Männchen zweier nah verwandter Fischarten. Genau gesehen stammen die Amazonenkärpflinge von diesen Arten ab, da sie durch Kreuzung aus diesen hervorgekommen sind.

Ohne Männchen ist diese Fischart nicht lebensfähig, deshalb betört diese Fischart dennoch Männchen der verwandten Art. Die Eizellen benötigen zwar für die Befruchtung einen Milchner, jedoch hat die DNA des Fisches keinen Einfluss auf die genetische Zusammensetzung des Embryos und somit des tatsächlichen Fisches. Lediglich der Anstoß zur Entwicklung der Eizelle durch den Milchner wird benötigt. Somit ist der Nachwuchs eine identische Kopie der Mutter.

Diese Art der Fortpflanzung ist für Forscher so beeindruckend, da man nun Wirbeltiere mit diesem Phänomen beobachten kann wo man zuvor nur über spezielle Insektenarten Bescheid wusste. Es ist erstaunlich wie theoretische Konzepte aus menschlicher Mystik , Emanzipation und Phantasie bereits Einzug in die Tierwelt gefunden haben. Wollen wir hoffen, zum Wohle des Mannes, dass dies nicht zum Trend in unserer Gesellschaft wird.
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