Team Cormoran Power 3000

Hersteller:
Cormoran

Technische Daten:

  • CNC gefräste Aluminiumkurbel
  • Anti-Crack Lackierung
  • CNC gefräster Kurbelhals
  • Stainless Steel Achse
  • “Aircraft grade” Messingritzel
  • TiN beschichtetes Anti-Twist Schnurlaufröllchen
  • Longcast Aluminiumspule + Ersatzspule aus Alu
  • Wassergeschütze Spulenbremse,
  • 7 Kugellager + 1 Walzenlager
  • SpaceCraft Powergetriebe
  • Gehäuse und Rotor aus Aluminium
  • Wormshaft Spulenhub-System
  • Infinite Rücklaufsperre
  • Neoprentasche
  • Schnurfassung: 140m / 0,25mm
  • Einzug: 75 cm
  • Gewicht 290 g
  • Übersetzung: 5,1:1

Material und Verarbeitung:
Wow, Da hat Cormoran ein starkes Pferd ins Rennen geschickt. Die Rolle sieht vom Design her gut aus, das Getriebe ist wirklich kraftvoll und die Schnurverlegung ist ebenfalls super, selbst bei dünnen geflochtenen Schnüren. Die Bremse lässt sich sehr fein einstellen, die Alukurbel mit dem Holzpad sieht gut aus und auch die graphitfarbene Legierung des Gehäuses schaut richtig modern aus. Aber auf Äußerlichkeiten kommt‘s natürlich nicht (nur) an.

Praxis:
Die ersten Tage vom Test gab’s einige Probleme. Durch den hohen Spulenhub und die neue noch etwas springfreudige Schnur kam es gelegentlich vor, dass sich die Schnur unter die Spule zog und um die Achse wickelte. Sowas darf einfach nicht passieren. Auf Anfrage beim Cormoran Service Team in Gröbenzell wurde mir nur mitgeteilt das ihnen das Leid täte das ich ein Problem mit einem ihrer Produkte hätte und ich es zu meinem Händler bringen sollte, der müsste es dann einschicken….nunja, nicht unbedingt sehr ergebnisorientierte Kommunikatio, aber egal. Das 3000 Modell wurde fast ausschließlich zum leichten bis mittleren Spinnfischen eingesetzt. Nachdem sich die Probleme mit dem Schnur um die Achse wickeln nach einiger Zeit halbwegs erledigt hatten, konnte man sorgenfrei mir der Rolle fischen ohne jedes Mal drauf achten zu müssen ob die Schnur jetzt unter den Spulenrand gesaugt wird oder nicht.

Preis:
Ca.100€

Fazit:
Gute Rolle die allerdings etwas teuer ist, bedenkt man das Manko des fehlenden Schnurschutzes. Preis/Leistungsverhältnis ist hier etwas suboptimal.

Autor dieses Artikels
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Pete H.

Geboren, Grundschule, Gymnasium, Uni usw. Seit 2009 im Qualitätsmanagement einer Firma für Biosensoren/Schnelltests
Erste Angelschritte im Jahr 1990
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