Der Amazonenkärpfling – Kein antiker Mythos

Der Amazonenkärpfling hat geschafft was sich die feministische Bewegung in ihrem Extrem ausmalt. Wie die griechischen Amazonen aus antiken Mythen leben die Amazonenkärpflinge in einer Gesellschaft ohne Männchen, sind für die Fortpflanzung aber auf das andere Geschlecht angewiesen. Wie das geht? Anders als die Amazonen aus der Antike, welche ihren männlichen Nachwuchs töteten, bringt diese Fischart erst gar keine Männchen zur Welt. Wie sich diese Fischart dennoch vermehren kann wird unter Biologen als „Pseudogamie“ bezeichnet. Die Weibchen betreiben Samenklau bei den Männchen zweier nah verwandter Fischarten. Genau gesehen stammen die Amazonenkärpflinge von diesen Arten ab, da sie durch Kreuzung aus diesen hervorgekommen sind.

Ohne Männchen ist diese Fischart nicht lebensfähig, deshalb betört diese Fischart dennoch Männchen der verwandten Art. Die Eizellen benötigen zwar für die Befruchtung einen Milchner, jedoch hat die DNA des Fisches keinen Einfluss auf die genetische Zusammensetzung des Embryos und somit des tatsächlichen Fisches. Lediglich der Anstoß zur Entwicklung der Eizelle durch den Milchner wird benötigt. Somit ist der Nachwuchs eine identische Kopie der Mutter.

Diese Art der Fortpflanzung ist für Forscher so beeindruckend, da man nun Wirbeltiere mit diesem Phänomen beobachten kann wo man zuvor nur über spezielle Insektenarten Bescheid wusste. Es ist erstaunlich wie theoretische Konzepte aus menschlicher Mystik , Emanzipation und Phantasie bereits Einzug in die Tierwelt gefunden haben. Wollen wir hoffen, zum Wohle des Mannes, dass dies nicht zum Trend in unserer Gesellschaft wird.

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